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Palliative Care

Was ist Lebensqualität?


"Den Tagen mehr Leben geben und nicht dem Leben mehr Tage geben."

(Cicely Sanders)


Cicely Sanders, 22.06.1918 - 14.07.2005, war Ärztin, Sozialarbeiterin und Krankenschwester in London. Sie gilt neben Kübler-Ross als Begründerin der Palliativmedizin und Hospizbewegung.

Sie gündete 1967 das St. Christopher`s Hospice in Sydenham im Südosten von London.

Zuvor, 1950, arbeitete sie 7 Jahre als Ärztin in dem Hospiz der Schwestern der Barmherzigkeit.

1980 wurde sie von Queen Elisabeth II. als Dame Commander of the Order of the British Empire ausgezeichnet und damit zum persönlichen Adelstand erhoben.

1989 wurde sie durch Elisabeth II. in den Order of Merith aufgenommen.

1989 wurde sie als einzige Frau des 20. Jahrhunderts in England zum Ehrendoktor der Medizin ernannt.

2001        Conrad N. Hilton Humanitarian Prize

2003        Ehrenpreis des Viktor-Frankl_Fonds der Stadt Wien

2004        Ernst-von-Bergmann-Plakette der dt. Ärztekammer

2005        Ehrendoktorwürde der University of Bath


Das St. Christopher`s Hospice beherbergte Schwerstkranke, die zu Hause nicht gepflegt und versorgt werden konnten. Cicely Sanders behandelte diese zusammen mit Ehrenamtlichen, die sich nicht nur in der Betreuung der Kranken einbrachten, sondern auch in der Küchenarbeit, Wäscherei, Gartenarbeit und anderen Tätigkeiten.

Nach einer persönlicher Betreuung von Sterbenden, hatten diese Ehrenamtlichen 12 Monate Pause. Sie tätigen andere Arebeiten im Hospiz, bevor sie wieder zur Begleitung am Krankenbett eingesetzt wurden.

Dies war die Gründung des Ehrenamtes.


1980 fand diese Tätigkeit auch bei uns den Einzug in die Krankenhäuser.

Die grünen Damen!


Heute wird das Ehrenamt in der Palliativmedizin und Hospizbewegung durch Ambulante Hospizvereine, Allgemeine Ambulante Palliativzentren, Speziallisierten ambulanten Palliativversorgungen, Palliativstationen und Stationären Hospizen genutzt und verwaltet.


Hier im Saarland gibt es  12 Ambulante Hospizvereine, 1 Ambulanten Kinderhospizverein, 4 SAPV-Teams Erwachsene, 1 SAPV-Team Kinder,

4 Palliativstationen (Saarbrücken, St. Wendel, Saarlouis, Merzig) und 4 Stationäre Hospize (Saarbrücken, St. Wendel, Bous, Neunkirchen).



Palliativstation

Eine dem Krankenhaus angeschlossene Station, die mit speziell ausgestatteten Team (Palliativmedizinern, Palliativ Fachpflegepersonal, palliativ ausgebildeten Therapeuten und Psychologen) und einem höheren Stellenschlüssel die Symptomlast von

schwerst- und sterbenskranken Menschen behandelt. Ziel der Palliativmedizin ist es, Symptome soweit zu lindern, so dass ein Leben mit der Krankheit und guter Lebensqualität in der Häuslichkeit möglich wird, auch wenn kurativ / heilend nicht mehr behandelt werden kann.

Diese Behandlung wird zu 100 % von der Krankenkasse übernommen.

Palliativ kommt von Palium - der Mantel - schützend!

Und nicht von Pala - die Schaufel...!



Staionäres Hospiz

Dies ist eine Einrichtung in der sterbenskranke Menschen als Gäste aufgenommen werden, dessen Pflegeaufwand so intensiv ist, so dass es ein Pflegeheim personell nicht leisten kann. Des Weiteren werden dort Menschen auf ihrem letzten Weg begleitet, die in ihrer Häuslichkeit mit Pflegedienst, SAPV und Verwandten nicht ausreichend begleitet werden können.

Verwandte haben rund um die Uhr Zugang zu den Patienten. Ehrenamtliche unterstützen die Tätigkeit des Personals, ebenso wie Seelsorger und andere Therapeuten.

Diese Einrichtung wird zu 95 % von den Krankenkassen bezahlt.

Die restlichen 5 % werden von dem Träger des Hospizes, Spenden und Förderverein finanziert.



Ambulante Hospizvereine / Ambulante Pallaitivzentren

Dies sind Einrichtungen, die psychosoziale bis pflegerische Unterstützung in der Häuslichkeit bieten.

Sie beraten, vermitteln und organisieren Hilfsmittel, soziale und pflegerische Dienste,

Anträge und Ehrenamtliche, die psychosoziale Unterstützung  in der Betreuung und Begleitung von Schwerts- und sterbenskranken Menschen bieten.

Diese beratenden und organisiernden Koordinatoren/in sind Palliative Care Fachpflegekräfte. Die Ehrenamtlichen sind in einem 6- monatigen Kursus ausgebildete Menschen, die ihre Zeit verschenken, um Schwerst- und Sterbenskranke und ihre An-/ Zugehörigen psychosozial zu unterstützen. Sie sind da, wenn An-/ Zugehörige eigene Termine wahrnehmen wollen und bleiben in dieser Zeit bei den Patienten. Sie sind Gesprächspartner für die Kranken und deren Familien.

Sie sind einfach da!

Diese Kosten werden über Mitgliedsbeiträge der Vereine, Spenden und einer Refinanzierung über die Krankenkassen finanziert.



SAPV

Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung

Dies ist eine ambulante und "rollende" Palliativstation.

Jedem Pflichtversicherten mit einer lebensbedrohenden und lebensbegrenzenden, zum Tode führenden Erkrankung, steht diese häusliche Versorgung zu.

Es handelt sich dabei um ein Team von Palliativmedizinern, Palliative Care Fachpflegepersonal, Therapeuten und Sozialarbeitern, das die Versorgung von  Patienten mit einer lebensgebrenzenden und zum Tode führenden Erkrankung auf Verordnung eines Klinikarztes oder betreuenden Arztes in der Häuslichkeit übernimmt.

Diese Versorgung beinhaltet eine 24 Stundenrufbereitschaft, Medikamentenplanung, Medikamentenbestellung und Organisation, vorrausschauende Medikamentenplanung, spezielle Schmerztherapien, Verbandswechsel, Organisation von Hilfsmitteln und anderen pflegerischen und psychosozialen Diensten.

Ein enger Kontakt zum Hausarzt ist ebenso selbstverständlich,wie der Kontakt zu weiterbehandelnden Fachärzten.

Diese Kosten werden von den Krankenkassen zu 100 % finanziert.







Meditation

Meditation ist die Erfahrung eines Zustandes im Hier und Jetzt.
Gehen Sie neue Wege. Begegnen Sie bewußt dem jetzigen Augenblick.

"Meditation bedeutet, dass Sie sich von allem Alten, allem Vertrauten, allem Todgeweihten leer machen. Dann können Sie sehen oder vielmehr,
dann ist Sehen die Geburt des Neuen." (Osho)

"Wachstum und Weiterentwicklung bedeuten, jeden Tag neu geboren zu werden. "(Osho)





Selfness

"
Selfness" war der Arbeitstitel des Zukunftsforschers Mathias Horx für seine Ausarbeitung eines neuen Trends von der passiven Wellnesswelle hin zur aktiven Lebensgestaltung.
Ich verstehe darunter mein Leben aktiv und eigenverantwortlich in meine Hände zu nehmen, um inneren Frieden und Ausgeglichenheit erfahren zu können.


 



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